In Grevenbroich steigen die Corona-Neuinfektionen

In Grevenbroich steigen die Corona-Neuinfektionen

19 Apr 2021

Rhein-Kreis Neuss - Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 196 Personen (Vortag: 1 189) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 50 (Vortag: 48) in einem Krankenhaus. Unverändert 304 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben. Kreisweit 13 207 Personen (Vortag: 13 119) sind wieder von der Infektion genesen. Insgesamt 78 476 Personen (Vortag: 76 775) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 24 835 (Vortag: 24 245) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 90,3 (Vortag: 97,6).

Hinweis: Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des LZG von heute und gestern spiegelt nicht die tatsächliche Infektionslage wider. Grund ist, dass nach einer Software-Umstellung nicht alle aktuellen Daten über Neuinfektionen im Rhein-Kreis Neuss in der Landesstatistik enthalten sind. Der Rhein-Kreis Neuss und das LZG arbeiten derzeit gemeinsam an einer Lösung.

Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei 850 Fällen (Vortag: 886) die britische Viruslinie B.1.1.7 und bei 26 Fällen (Vortag: 27) die südafrikanische Viruslinie B 1.351 nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 14 707 (Vortag: 14 612) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 1 196 Infizierten gehören 229 der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 2 560 Personen (Vortag: 2 405) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Bei den durch den Kreis beauftragten Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden bisher insgesamt 164 792 Testungen durchgeführt. Hierbei waren 634 Ergebnisse positiv. In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams sind in der vergangenen Woche 2 010 PCR-Testungen (Vorwoche: 2 288) vorgenommen worden. Seit dem 11. März wurden hier insgesamt 67 067 PCR-Testungen durchgeführt, von denen bislang 9 361 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 385 (Vortag: 382)

Grevenbroich: 235 (Vortag: 224)

Dormagen: 207 (Vortag: 218)

Meerbusch: 140 (Vortag: 146)

Kaarst: 91 (Vortag: 85)

Korschenbroich: 59 (Vortag: 49)

Jüchen: 50 (Vortag: 55)

Rommerskirchen: 29 (Vortag: 30)

Die Infektionszahlen sieht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke auf einem deutlich zu hohen Niveau. „Wir müssen die bestehenden Vorsichtsmaßnahmen aufrechterhalten. Es gilt, alle nicht unbedingt nötigen Kontakte zu vermeiden und die Hygieneregeln streng einzuhalten. Insbesondere mit Blick auf die Virusmutationen ist es dringend erforderlich, die Zahl der Neuinfektionen abzusenken, um dauerhaft eine Überlastung des Gesundheitssystems ausschließen zu können und Menschenleben zu schützen“, erklärt Petrauschke. Auch weiter fortschreitende Impfungen dürfen nicht dazu verleiten, in der Einhaltung der Regeln nachlässig zu werden“, appelliert der Landrat an die Eigenverantwortung der Bevölkerung.

Der Landrat bittet, weiter die bekannten Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen: „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand - je größer der Abstand, umso besser die Schutzwirkung -, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Maske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Konsequente Sorgfalt gilt auch im Umgang mit Menschen, die auf besonderen Schutz angewiesen sind, wie Seniorinnen und Senioren, ob im privaten Umfeld oder in Einrichtungen. Nur in größtmöglicher Solidarität können wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus angehen.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Quelle-Archivfoto: Rhein-Kreis Neuss

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