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Donnerstag, 3 April 2025
26 Feb 2025
Grevenbroich - Im Zuge der geplanten Sanierung des Schlossstadions haben die notwendigen Vorprüfungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg stattgefunden. Dabei wurde auf dem Fußballspielfeld ein Verdachtspunkt identifiziert. Die Stadtverwaltung hat die betroffenen Vereine informiert.
Um die Einschränkungen für Vereine und Sportler so gering wie möglich zu halten, wurde bei der Bezirksregierung Düsseldorf auf eine schnellstmögliche Sondierung gedrängt – mit Erfolg: Bereits Ende März sollen die Untersuchungen stattfinden. Sollte die Sondierung den Verdacht nicht bestätigen, kann die Spielfläche – abhängig vom Ausmaß der Beeinträchtigungen – nach einer Wiederherstellung wieder genutzt werden. Wie bei bisherigen Kampfmittelsondierungen auch, wird die Stadt Grevenbroich sowohl die Öffentlichkeit als auch Anwohner und Unternehmen frühzeitig und umfassend über die Sondierungsarbeiten und mögliche Einschränkungen informieren. Das geschieht durch Pressemitteilungen, über die städtische Homepage und die Social-Media-Kanäle. Anwohner und Unternehmen, die möglicherweise von Maßnahmen betroffen sind, erhalten zudem eine direkte Information per Flyer. Deshalb bittet die Verwaltung darum, von Rückfragen zum aktuellen Zeitpunkt abzusehen.
Für den Fall, dass eine Entschärfung sowie eine Evakuierung der Anwohner erforderlich wird, wird eine Wiederherstellung des Spielfelds mit erheblichem Aufwand verbunden sein. Ob anstehende Turniere und Ligaspiele, darunter die Kreispokalendspiele am 21.04.2025 im Schlossstadion stattfinden können, steht nicht fest. Die Stadt Grevenbroich steht in engem Austausch mit allen Beteiligten und setzt alles daran, die Auswirkungen auf den Sportbetrieb so gering wie möglich zu halten.
Quelle-Archivbild: Stadt Grevenbroich