BM Krützen weist Vorwürfe der Neusser CDU zurück – Krützen kämpft weiter für Erhalt der Notfallversorgung

BM Krützen weist Vorwürfe der Neusser CDU zurück – Krützen kämpft weiter für Erhalt der Notfallversorgung

19 Mär 2025

Grevenbroich - Bürgermeister Klaus Krützen weist die Vorwürfe der Neusser CDU entschieden zurück, wonach er und sein Dormagener Amtskollege Erik Lierenfeld sich nicht ausreichend für das Rheinland Klinikum und dessen wirtschaftliche Stabilität einsetzen würden. „Diese Aussagen sind schlichtweg falsch und ein peinlicher Ablenkungsversuch“, erklärt Bürgermeister Krützen.

„Wenn die CDU unseren fortwährenden Einsatz für eine gleichwertige Notfallversorgung in Grevenbroich als Wahlkampf abtut, ist das ihre Entscheidung. Sinnvoller wäre es, wenn sie sich stattdessen gemeinsam mit uns für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen würde – denn genau darum geht es.“

Denn Fakt ist: Die Bürgermeister von Grevenbroich, Dormagen und auch Rommerskirchen haben sich von Anfang an mit Nachdruck für den Erhalt der Notfallambulanz in Grevenbroich eingesetzt. Gemeinsam mit der Bevölkerung, den Stadträten und dem „Bündnis für den Erhalt der Notfallambulanz“ fordern sie seit Monaten einen Runden Tisch und eine transparente Debatte über die Zukunft des Klinikums. „Wir kämpfen für eine nachhaltige Lösung, die eine sichere medizinische Versorgung gewährleistet – und zwar für alle Bürgerinnen und Bürger“, betont Krützen.

Die Entscheidung, die Notfallambulanz in Grevenbroich zu schließen, wurde ohne Einbindung der betroffenen Kommunen und ihrer Bürgerinnen und Bürger getroffen. „Statt mit uns über Lösungen zu sprechen, werden wir mit vollendeten Tatsachen konfrontiert“, kritisiert Krützen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, zu erfahren, was mit der Gesundheitsversorgung in ihrer Stadt passiert.“

Der Bürgermeister erinnert daran, dass der Stadtrat bereits im vergangenen Jahr einstimmig eine Resolution verabschiedet hat, in der die Gesellschafter des Rheinland Klinikums zu einem offenen Dialog aufgefordert wurden. „Bis heute wurden unsere Forderungen ignoriert“, stellt Krützen klar. „Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit einer derart grundlegenden Frage der Daseinsvorsorge.“

Die Behauptung der Neusser CDU, Grevenbroich und Dormagen würden sich finanziellen Verpflichtungen entziehen, ist falsch. „Wir stehen zu unserer Verantwortung“, erklärt Krützen. „Aber es ist nicht akzeptabel, wenn finanzielle Überlegungen über das Wohl der Menschen gestellt werden.“

Bürgermeister Krützen fordert die Verantwortlichen des Rheinland Klinikums, den Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Neuss erneut auf, endlich in einen offenen Dialog mit allen Beteiligten zu treten. „Wir stehen jederzeit für konstruktive Gespräche bereit.“

Quelle-Archivbild: Stadt Grevenbroich

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