Verdacht auf Bombenblindgänger in Gustorf-Aktualisierung

Verdacht auf Bombenblindgänger in Gustorf-Aktualisierung

27 Apr 2018

Grevenbroich - Der KBD informierte soeben(Freitag 27.4), dass die zwei Suchschachtungen in 1m Tiefe lediglich rostige Schlacke und vereinzelte Metallteile, aber keinen Blindgänger hervorgebracht haben. Eine abschließende Entwarnung kann aber wohl erst nach Abschlussüberprüfung durch die Bezirksregierung am kommenden Mittwoch für den Bereich gegeben werden. Der Ort  wird derzeit umzäunt. Der Sportplatz ist dann anschließend wieder freigegeben.

Die Sondierungsbohrungen starteten heute am Donnerstag Morgen, kommen gut voran und werden in jedem Fall heute noch fertiggestellt. 20 der 37 notwendigen Bohrungen sind derzeit ohne Fund verlaufen. Ein endgültiges Ergebnis wird die Stadtverwaltung erst morgen früh am Freitag bekannt geben.
Erneut wurde in einer Ortslage von Grevenbroich ein Verdachtspunkt auf einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ausgemacht. Auf dem Sportplatz in Gustorf wurde im Rahmen der Verlegung eines Kunstrasens ein entsprechender Befund ermittelt.
Für Mittwoch, den 25. April 2018 ist die Untersuchung der betreffenden Stelle vorgesehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde dann die Entschärfung voraussichtlich am Donnerstag, den 26. April 2018 folgen.

Der Verdachtspunkt liegt diesmal an der Peripherie einer Ortslage, sodass bei einem eventuellen Evakuierungsradius aller Voraussicht nach nur wenige Menschen betroffen sein werden (300 Meter: 14 Personen, 500 Meter: 604 Personen).
Die Verwaltung bittet dennoch schon jetzt alle, die von einer möglichen Evakuierung betroffen sein könnten, vorsorglich ihre Tagesplanung für den 26. April 2018 so zu gestalten, dass ein Aufenthalt in den Gebäuden bis in die Abendstunden nicht notwendig ist.

Auf der beigefügten Übersichtskarte sind die beiden noch nicht definitiven Radien (300/500m) für eine erste Orientierung eingezeichnet. Konkret können diese erst am Tag der Entschärfung festgelegt werden.

Für eine eventuelle Bombenenschärfung werden insgesamt zwei Sicherheitsradien festgelegt. Im Ersten müssen Gebäude evakuiert werden, im Zweiten gilt luftschutzmäßiges Verhalten. Eine Evakuierung bedeutet, dass Gebäude und Gefahrenbereich für die Zeit der Entschärfung verlassen werden müssen. Luftschutzmäßiges Verhalten bedeutet, dass man sich während der Entschärfung zwar im Gebäude aufhalten darf, aber in Räumen, die vom Bombenfundort abgewandt liegen. Außerdem sollte man sich nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten.
Je nachdem, wie groß die Sprengkraft ist, werden die Sicherheitsradien festgelegt.

Die Stadtverwaltung wird in den nächsten Tagen weiterhin und aktuell über das Thema informieren.

Aktuelle Infos erhalten Sie auch über:

-die Internetseite www.grevenbroich.de
-die Sozialen Medien facebook.com/grevenbroich und twitter.com/Grevenbroich
-das Lokalradio NEWS 89.4 (UKW 102,10 MHz, Kabelfrequenz 95,25 MHz)
-die App NINA
-die am Mittwoch, 25.04.18 von 08.00 bis 20.00 Uhr geschaltete Info-Telefonnummer 02181-608-333.

Grafik: Stadt Grevenbroich

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